Crossing Bridges

in kooperation mit der via nova schule, der lessingschule und dem droste-hülshoff gymnasium freiburg


gefördert durch



Während des im Sommer 2017 abgeschlossenen Projektes Bild Rolle Bild, an dem Jugendliche mit und ohne Fluchterfahrung teilnahmen, wurde uns deutlich, wie Theater als Raum für interkulturellen Austausch und individuelle Stärkung funktionieren kann. Daher knüpfen wir an die entstandenen Beziehungen und Erfahrungen an und entwickeln das Theaterprojekt unter dem Titel Crossing Bridges von Oktober 2017 bis Mai 2018 weiter.

Das Projekt bietet Jugendlichen der Via Nova Schule und des Droste-Hülshoff Gymnasiums Freiburg unter der professionellen künstlerischen Begleitung unseres Kollektiv die Möglichkeit in einer gemeinsamen Theatergruppe eigene Themen und Ressourcen zu entdecken und Gemeinsamkeiten und Unterschiede aller Beteiligten theatral zu erforschen.

Zusätzlich möchten wir einen niederschwelligen Zugang zu Theater durch das Angebot einer weiteren Gruppe ermöglichen. Dabei erhalten SchülerInnen mit Fluchterfahrung die Möglichkeit bei einem offenen Angebot vor Ort spielerisch einen ersten Zugang zu Theater zu bekommen.

Im Februar 2018 werden die beiden Gruppen zusammengeführt, um einen Austausch der bis dahin erarbeiteten Vorgehensweisen, Ausdrucksmitteln und Themen anzustoßen und weiter an den gemeinsamen Abschlusspräsentationen zu arbeiten. Diese werden in zwei Aufführungen (Mai 2018) an jeweils einer der beteiligten Schulen einem Publikum präsentiert.

Ziel ist es durch das Theaterspielen ganz nach dem Titel des Vorhabens nicht nur Brücken zu bauen, sondern diese auch zu überschreiten und Kreuzungspunkte – crossings ausfindig zu machen und neue zu schaffen. Wo kreuzen sich die Lebensvorstellungen, Wünsche und Träume von Gleichaltrigen verschiedenster Herkunft, Milieus, Geschlechter, Religionen und Lebenserfahrungen, wo driften sie auseinander?

Dabei fragen wir nicht nur nach Unterschiedlichkeiten und Gemeinsamkeiten zwischen Menschen mit und ohne Fluchthintergrund, sondern möchten alle TeilnehmerInnen als einzelne Individuen mit persönlichen Erfahrungen, Ressourcen und Wünschen betrachten. Den Fokus unserer Arbeit legen wir darauf die künstlerischen und persönlichen Potentiale der/des Einzelnen, sowie innerhalb der Gruppe zu entdecken, zu fördern und in ein Gesamtwerk einzubringen.


Plakat, grafische Gestaltung: Martin Schotten